LGBTQ?

Set 3 • Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 122 Views • Commenti disabilitati su LGBTQ?

Die Abkürzung LGBTQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen und scheint nun auch institutionell Kapital zu schlagen. Abartigkeit  und Sonderinteressen obsiegen über Normalität. Ob dies politisch gut ist, bezweifle ich.

Vorgeschichte

Ich erinnere mich an einen Witz, der in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland zirkulierte. Der lautete so: Da sagt ein Homosexueller zum anderen: „Du, hast du gehört, der Gesetzesartikel 347 (Homosexuellenverbot) wird abgeschafft“. Der andere antwortet ihm: „Ist mir völlig egal, ich kämpfe weiter, bis es zur Pflicht wird“.

Ein Witz?

Über diesen Witz mag man lachen (oder auch nicht). Tatsache ist: Sexuelle Abartigkeiten jeglicher Art wurden auch hierzulande früher praktisch überall kriminalisiert, sodann toleriert, dann akzeptiert, in der Folge postuliert, aggressiv öffentlich manifestiert, und heute werden sie institutionalisiert. Ob sie als nächster Schritt dann gleich auch noch talibanmässig als Glaubensbekenntnis vorgeschrieben werden, weiss ich nicht.

Eines sei gesagt: Ob irgend jemand sexuell L, G, B, T, Q oder weiss was anderes ist, das künftig noch auf uns zukommt, ist mir völlig egal. In seinem/ihrem Bett soll jedermann/-frau (oder wer immer auch sich als irgend etwas dazwischen fühlt), jene sexuelle Befriedigung finden dürfen, die er/sie/es(?) sich erhoffen.

Rechte und Forderungen

Rechte sind das eine, Forderungen das andere. Heute sind wir nicht mehr nur mit dem aggressiven öffentlichen Zurschaustellen von sexuellen Abartigkeiten konfrontiert und mit dem Zugestehen von Rechten an die LGBTQ-Gemeinde, sondern zunehmend mit massiven Forderungen ihrerseits: Ehe für alle (statt nur eingetragene Partnerschaft), Samenspenden, Adoptionsrechte etc.etc.etc.). Im September werden wir ja über eine vorerst erste dieser Forderungen abstimmen müssen.

Ich glaube an die Natur

Ich weiss nicht. Irgendwie bin ich mit meiner Skepsis gegenüber LGBTQ etc. halt vielleicht etwas antiquiert. Ich glaube an die Natur. Und die Natur hat in Botanik, Tier- und Menschenwelt nun einmal Männchen und Weibchen geschaffen, die sich für die Fortpflanzung paaren sollen (sogar gemäss Bibel hat Gott nicht zweimal Adam oder zweimal Eva oder irgendwas dazwischen erschaffen). Und so glaube ich denn, dass dies einer naturgegebenen Normalität entspricht. Aber wir leben in einer Zeit, in welcher Abartigkeiten irgendwelcher Art und/oder Sonderinteressen politisch über die Normalität obsiegen. Ich bezweifle, dass das gut ist.

Ronco

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