Klima-Aktivisten sollen in China demonstrieren

Dic 2 • Dall'UDC, Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 22 Views • Commenti disabilitati su Klima-Aktivisten sollen in China demonstrieren

Liebe Leserinnen und Leser

Die neuste Mode von mehr oder weniger jungen Klimaaktivisten ist es, sich auf der Strasse auf dem Asphalt festzukleben. Dem Klima nutzen solche illegalen Nötigungsaktionen rein gar nichts. Aber sie gefährden Leben, vergrössern die Stauzeiten, führen zu Verspätungen und halten die Werktätigen von der Arbeit ab.  Lesen Sie hierzu meinen Kommentar

Während andere Leute arbeiten, Termine einhalten und Fahrzeuge benutzen müssen, hocken Klimaaktivisten, oder bessergesagt -extremisten, auf den Strassen und kleben sich fest, anstatt ebenfalls zu arbeiten oder wenigstens im Schulzimmer oder Hörsaal zu sitzen. Die Polizisten in den Städten unter rotgrüner Herrschaft dürfen ebenfalls nicht richtig durchgreifen, sondern lösen die Verkehrsstörer während Stunden ganz vorsichtig vom Asphalt.

In Berlin hat eine Klimablockade dazu geführt, dass eine Velofahrerin nach einem Verkehrsunfall erst zu spät medizinisch betreut werden konnte. Das Rettungsfahrzeug blieb nämlich im Klimastau stecken. Resultat: Die Frau ist mittlerweile verstorben.

Kurzen Prozess gemacht wurde in einem Porsche-Showroom in Wolfsburg mit Klimaaktivisten, die sich vor neuen Autos am Boden festgeklebt hatten. Man liess die Demonstranten, die sich mit weissen Kitteln als Wissenschaftler verkleidet hatten, einfach während 42 Stunden sitzen – ohne Licht und ohne Heizung. Die Aktivisten hatten natürlich gemeint, sie würden sofort betreut und befreit – hatten aber in diesem Fall Pech gehabt.

Dr. Roger Harris, Vizepräsident des Bezirksgerichtes Zürich und Mitglied der Mitte-Partei, hat verkündet, er werde keine Klimaextremisten mehr verurteilen. Diese würden sich ja schliesslich für eine gute Sache einsetzen. Bei Richter Harris gibt es also nur noch Freisprüche bei illegalen Strassensperrungen – trotz klarem Strafgesetz, wo im Artikel 182 der Straftatbestand der Nötigung geregelt ist: Wer jemanden in seiner Handlungsfreiheit einschränkt und jemanden zwingt, etwas zu erdulden oder zu unterlassen, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldbusse bestraft.

Dabei demonstrieren die Klimaextremisten absolut am falschen Ort. Die Schweiz hat ihre Treibhausemissionen seit 1990 um fast 20 Prozent gesenkt – und das bei einer Bevölkerungszunahme von 2.3 Millionen Menschen und bei einem weltweiten CO2-Ausstoss von 0.1 %. Die Demonstranten müssten zu den grossen CO2-Sündern, also nach China, Indien oder in die USA gehen. Aber das machen sie natürlich nicht. Lieber geniessen sie in der Schweiz die geduldigen linken Behörden und die grosszügigen Richter. In China zum Beispiel würden sie bei ihren Klebe-Aktionen ziemlich unsanft vom Asphalt weggerissen.

Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern

 

Thomas Matter, Nationalrat, Meilen (ZH)

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