Ticken unsere SRG-Staatsmedien links? Klar tun sie das!

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Schweinereien

Patanegra

Klar, dass sie es tun. Gemäss Umfragen bei ihren Mitarbeitern bekennt sich eine Mehrheit von SRG-Leuten zu einer linken oder «eher linken» Gesinnung, ungeachtet einer formellen SP-Zugehörigkeit oder nicht. Das bekommt man als Zuschauer oder Zuhörer der SRG-Sender auch dann zu spüren, wenn die mediale linksideologische Indoktrination nicht sofort ersichtlich ist, sondern heimtückisch auf verstecktem Wege erfolgt.

Nehmen wir als Beispiel den Tessiner RSI-Radiosender Rete 1. Dort verfolge ich seit Jahren praktisch alltäglich die Informationssendungen, namentlich die Diskussionssendungen zu kontroversen aktuellen Themen. Bei RSI tritt meines Erachtens der politische Manipulationsspielraum der Redaktion besonders deutlich zutage. Das äusserst sich subtil und nicht sofort für jeden erkennbar in drei Dingen:

Einmal in der Auswahl der Diskussionsthemen: Es werden mit Ausnahme der unausweichlichen Diskussionen wie über Coronavirus primär Themen priorisiert, die der Linken besonders am Herzen liegen. Anderes wird «vergessen».

Dann bei der Auswahl der Diskussionspartner: Als Befürworter der linksgerichteten redaktionellen Vorabmeinung zum Thema werden seit Jahren stets die gleichen Personen aus dem Kreis der ca. 20 redaktionell betrachtet linken «Lieblinge» zur Meinungsäusserung eingeladen. Für die pro-forma-Vertretung anderer Meinungen holt man sich als «Gegner» möglichst Leute, von denen man sich eine möglichst grosse Kompromissbereitschaft für die linken Anliegen erhofft.

Schliesslich und vor allem zeigt sich die linke Indoktrinierung der RSI besonders deutlich bei der Diskussionsmoderation: Zwar hält man sich zwangsläufig bei den Diskussionssendungen punkto Zuteilung der Redezeiten an ein einigermassen ausgewogenes Verhältnis zwischen Befürwortern und Gegnern, denn ansonsten wäre die Indoktrinierung ja sogar mit der Stoppuhr messbar. Aber die Diskussionen verlaufen dann zumeist so:

Ihren linken «Lieblingen» stellen die linksgerichteten Moderatoren in ihren Sendungen stets freundliche, ihrer gemeinsamen Haltung entsprechende Fragen; und man lässt sie – da sie ja die erwartete Haltung einbringen – minutenlang ohne jede Unterbrechung ihre üblichen Litaneien bis zum Ende ableiern. Den «Gegnern» in den Diskussionsrunden hingegen stellt man sofort ultrakritische Fragen, um sie gleich zu Beginn in die Defensive zu zwingen. Antworten sie dann mit klugen Argumenten gegen die vorgefasste linke Redaktionsmeinung, unterbricht man sie schon nach 2-3 Sätzen sofort mit Einwänden des Typs «Aber glauben Sie denn wirklich nicht auch, dass…» etc. Und nach dem Ende der Meinungsäusserungen bleiben Kommentare zu jenen der linken Gesprächspartner seitens der Moderatoren aus, während die Äusserungen der «Gegner» seitens der Moderatoren mit Nachbemerkungen wie «Nun ja, das haben Sie behauptet, aber wir glauben hingegen vielmehr, dass…» kaum je ausbleiben.

Das ist meines Erachtens alles in allem nichts anderes als subtil verdeckte linksgerichtete Meinungsmanipulation seitens unserer eigentlich zur Objektivität verpflichteten (und von uns mit Steuergeldern bezahlten) Staatsmedien.

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