Jeden Sommer neue Hitzemärchen
Jeden Sommer erzählen uns die Medien neue Horror-Märchen über die lebensgefährliche Hitze und den tödlichen, menschengemachten Klimawandel. Kein Wunder, landen immer mehr Mitmenschen in der Psychiatrie. Lesen Sie hierzu meinen Kommentar.
Wir hatten einen Sommer, in dem sich warme Tage mit kühlen abwechselten, manchmal herrschte Sonnenschein, aber insgesamt viel Regen, so dass die Landschaft prächtig grün dasteht. Doch was machen unsere Journalisten daraus? Eine Abfolge von Hitze-Horror-Meldungen! «20 Minuten» titelte: «Hitzetote alarmieren Schweizer Politiker». Die Schweiz sei «stark von Hitzewellen betroffen». Im Hitzesommer 2022 seien angeblich 623 Menschen gestorben. Und in der Schweiz fehle eine systematische Strategie zum Schutz der Bevölkerung.
Der Hitzetod sei hierzulande das grössere Risiko als der Strassenverkehr. Und die «NZZ» vermeldet: «Hitze ist in der Schweiz gefährlicher als Gerölllawinen – Schutz und Warnsysteme müssen ausgebaut werden». Jetzt habe ich doch eben noch gelesen, die Gerölllawinen seien eine Folge der Hitze. Und neuerdings fordert auch noch eine angeblich liberale, für die Selbstverantwortung einstehende Zeitung mehr und immer noch mehr Staat, um die Bürger zusätzlich zu betreuen und zu umsorgen.
Der «Tages-Anzeiger» veröffentlichte eine Karte der Stadt Zürich und schrieb dazu: «In diesen Quartieren ist das Sterberisiko wegen der Hitze erhöht». Die Rede ist von städtischen «Hitzeinseln», wo 26 Prozent mehr als normal sterben würden.
Den Vogel abgeschossen hat aber wiederum «20 Minuten» mit der Frage: «Hitzewelle: Bist Du in den nächsten Tagen in Lebensgefahr?» Meine Damen und Herren, dabei gab es diesen Sommer nur wenige Tage über 30 Grad und nördlich der Alpen praktisch keine Tropennächte. Zum Vergleich: im Sommer 2003 – also vor immerhin 21 Jahren – gab es 56 Hitzetage über 30 Grad und 40 Tropennächte. Im August 2003 war es während 12 aufeinanderfolgenden Tagen über 33 Grad! Damals freute man sich noch über den sogenannten Jahrhundertsommer. Wenn der nächste «Sommer 2003» kommt, und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dann wird die mediale Klimahysterie uns endgültig in den Wahnsinn treiben.
Müssen wir uns wundern, wenn als Folge dieser Hysterie immer mehr Mitmenschen – vor allem auch Jugendliche – in Zukunftsängste, Depressionen und psychische Krankheiten verfallen? Hoffen wir, dass irgendwann wieder Vernunft und gesunder Menschenverstand zurückkehren. Mit etwas Glück sogar in die Zeitungsredaktionen!
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern
Thomas Matter, Nationalrat, Meilen (ZH)
« Ogni estate nuove favole sul calore UDC – POLITICA CANTONALE »
