Weitere Eigentore infolge des linksgrünen Internationalismus swiss made?

Nov 13 • Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 11 Views • Commenti disabilitati su Weitere Eigentore infolge des linksgrünen Internationalismus swiss made?

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Aufgrund von ultra-linksgrünen Initiativen sind wir auf dem Weg, unseren Wohlstand, sämtliche Vorteile unseres angreifbaren Wirtschaftsstandorts und die relative Ernährungsautonomie unseres Landes vollends einzubüssen. Dafür sorgen wird die erwartungsgemäss hohe linke Zustimmungsrate zur wirtschaftsschädlichen Konzernverantwortungsinitiative und zu den beiden Agrar-Initiativen zulasten unserer Landwirtschaft. Und auch jene zum übersteuerten CO2-Gesetz, gegen welches das Referendum ergriffen wurde.  

All diesem ideologisch motivierten linksgrünen Aktivismus ist eines gemein: Er nützt kaum jemandem etwas, schränkt uns aber alle stark ein, er ist superteuer und muss von uns Steuerzahlern (und nicht etwa von den befürwortenden, zumeist steuerbefreiten Linksideologen) bezahlt werden. Zudem schwächen deren pseudointellektuelle Ideenkonstrukte die Schweiz wirtschaftlich zugunsten der internationalen Konkurrenz. Aber deren Ziel ist wohl hintergründig ein ganz anderes: Man will damit die Schweiz unter bewusster Inkaufnahme der Schädigung unserer nationalen Interessen, angeblich solidarisch, politisch verbindlich in eine europäische oder gar internationale Weltordnung integrieren, welche uns bei Lichte betrachtet punkto Respekt vor internationalen Standards nicht annähernd das Wasser reichen kann.

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Konzernverantwortungsinitiative: Eine angeblich weltverbessernde, aber naive und praxisferne Initiative, über die das Ausland nur lacht und davon profitieren kann. Wie soll denn z.B. das Bezirksgericht Oerlikon/ZH darüber entscheiden, ob der 8. Betrieb in der Kette der Zulieferer eines kleinen Teilprodukts eines in Zürich domizilierten Unternehmens (KMU einbegriffen !) im fernen Kenia dort irgend ein Schweizer Recht nicht ganz eingehalten hat ? In der Schweiz domizilierte Unternehmen werden sich wohl aus unserem Land zurückziehen. Die ausländische Konkurrenz (China, Russland, Amerika, EU) lacht und wird gerne deren Platz einnehmen. Die Schweiz hat das Nachsehen, aber die gutmenschlichen internationalen NGOs jubilieren über ihren Schweizer Erfolg.

Die zwei radikalen Agrarinitiativen (jene „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“, und die „Trinkwasser-Initiative“ (Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung): Beide tönen prima vista super, denn wer will denn nicht pestizidfreie Lebensmittel essen und sauberes Wasser trinken ? Doch aufgepasst ! Diese Initiativen sind äusserst radikal. Sie beeinträchtigen die Schweizer Landwirtschaft stark und erhöhen die Produktionskosten der einheimischen Produktion im Verhältnis zu den ohnehin schon viel billigeren Importprodukten. Das führt zu mehr Importen ausländischer Agrarprodukte, die keinerlei Kontrollen unterliegen, und damit zu einem sinkenden Selbstversorgungsrad punkto Nahrungsmittel.

Das CO2-Gesetz: Dieses superteure Bürokratiemonster verteuert nahezu unser gesamtes Leben (Mobilität, Wohnen etc.etc.). Dessen Wirkung ist allerdings nahezu gleich null punkto Einfluss auf das Weltklima, denn ausser der kleinen Schweiz denkt international kaum ein anderer Staat auch nur im Traume daran, solch einschränkende Massnahmen einzuführen (vor allem nicht die Hauptproduzenten von CO2 wie China, USA, Russland etc. etc.).

Symptom einer Wohlstandsverwahrlosung?

Die Frage sei erlaubt : Aus welchem Grund kann sich ein Kleinstaat wie die Schweiz erlauben, sich dermassen selbstverschuldet ins Abseits zu manövrieren ? Denn  sie vermag dies sogar völlig legal zu tun, dürfte es aber eigentlich vernünftigerweise nicht.

Das Volk hat noch nicht darüber abgestimmt. Doch die Gefahr, dass Gutmenschen den Schalmeienklängen der Linksgrünen erliegen, ist gross. Es könnte zu Luxusentscheiden einer übersättigten, sozialstaatlich-wohlstandsverwöhnten Schweizer Gesellschaft werden, die uns noch teuer zu stehen kommen werden. Und dies in einem Moment, wo wir wegen Coronavirus ohnehin auf eine beträchtliche Wirtschafts- und Finanzkrise hinsteuern.

Abstimmungsberechtigt sollte in unserer linksgrün dominierten Schweiz recht eigentlich nur sein, wer auch wirklich Steuern zahlt, um die von den radikalen Linksgrünen freihändig beschlossenen und durchgesetzten superteuren Abenteuer dann auch finanzieren zu können.

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