Unsere Medien ticken klar links

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Black Rot

Dass unsere Medien, die staatliche SRG sowieso, politisch links ausgerichtet sind, darüber besteht kein Zweifel. Was wir alltäglich an Informationen und Kommentaren serviert bekommen und was nicht, ist politisch zutiefst rot bis tiefrot gefärbt. Ein weiteres Beispiel gefällig?

Nun ja, es geht um die mediale Berichterstattung über zwei Ereignisse, die es nur in der zumindest medial (aber nicht nur medial) offenbar degenerierten Schweiz zu einiger Aufmerksamkeit bringen konnten. Der eine Fall: Bundesrat Berset (SP) unterhielt ein aussereheliches Verhältnis, kriegte Probleme mit seiner Geliebten, und setzte für die Lösung seiner Probleme die Mitarbeiter seines Generalsekretariats ein. Zudem soll er für die Hin- und Rückfahrten zu seiner Geliebten im Ausland offizielle Dienstwagen benutzt haben. Der andere Fall: Bundesrat Maurer (SVP) nahm an einem lokalen SVP-Anlass teil, an welchem selbstverständlich auch volkstümliche Kreise anwesend waren. Aus Sympathiekundgebung ihnen gegenüber streifte er sich für kurze Zeit eines ihrer T-Shirt über.

Nun, was berichteten die linken Medien lauthals von diesen nicht sonderlich epochalen Ereignissen?

Die T-Shirtgeschichte von Bundesrat Maurer (SVP) wurde ergiebig als Skandal dokumentiert und kommentiert, selbstverständlich mit Photos. Dies mit der klarer Message, Maurer habe dadurch die Kollegialität im Bundesrat verletzt, weil die volkstümlichen Kreise, deren T-Shirt er vorübergehend übergestreift hatte, Kritiker der bundesrätlichen Coronavirusmassnahmen seien. Man forderte Maurers Rücktritt aus dem Bundesrat.

Die Vorgänge um Bundesrat Berset (SP) hingegen blieben in unseren linken Medien praktisch unerwähnt. Absolut kein Skandal, in den Kommentaren gab’s bestenfalls am Rande einen Hinweis darauf, das sei lediglich «eine private Sache», obschon hier ganz offensichtlich klare Verstrickungen zwischen privater und offizieller Sphäre evident sind. Die linken Medien haben keineswegs den Rücktritt von Berset verlangt, sondern sind sogar dagegen, dass die Geschäftsprüfungskommission des Parlaments die Angelegenheit näher prüft (löbliche Ausnahme ist die «Weltwoche», siehe den Artikel von Mörgeli).

Wenn unsere Medien (die staatlichen wie die SRG im besonderen) dauernd nur links «ticken», wird es für die Zuschauer, Zuhörer und Leser (Frauen sind mitgemeint) langsam zunehmend ungemütlich. Wir sehen, hören und lesen nur noch das, was die Heerscharen von Linken in unseren Medienhäusern für gut und richtig halten. Und dadurch werden wir dazu verleitet, im Sinne der «political correctness» in ihrem Sinne abzustimmen und zu wählen. Das ist staatspolitisch gefährlich, denn die Wahrheit setzt sich über kurz oder lang immer durch.

 

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