Die gefährlichsten «schwarzen Löcher» stehen vor unserer Haustüre!

Mag 27 • Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 284 Views • Commenti disabilitati su Die gefährlichsten «schwarzen Löcher» stehen vor unserer Haustüre!

Patanegra

Schweinereien

Die so genannten «schwarzen Löcher», die sich in den verschiedenen Galaxien herumtummeln, sind seit Jahren bekannt. 2019 konnte erstmals eines dieser Dinge astrophysisch abgebildet werden. Es befindet sich in der Galaxie Messier 87 und ist die Kleinigkeit von 55 Millionen Lichtjahren von uns entfernt. Doch nun erfolgte der Durchbruch: Unlängst haben unsere Superforscher in aufwendigster superteurer Arbeit ein weiteres dieser schwarzen Löcher entdeckt und Sagittarius A* benannt; es befindet sich im Zentrum unserer Milchstrasse, also vielleicht ein paar Millionen LichtJAHRE weniger weit von der Erde entfernt als das vorherige. (Für astrophysische Nobodies sei erwähnt: Eine einzige klitzekleine LichtSEKUNDE bedeutet eine Strecke von 300’000 Kilometern).

Da habe ich mich gefragt, ob wir Erdenbürger denn nicht mit ganz anderen, weitaus näher liegenden gefährlicheren «schwarzen Löchern» konfrontiert sind, und ob diese galaktischen Forschungsgelder wirklich nützlich investiert werden.

Schwarze Löcher schlucken so quasi alles um sich herum

Was sind schwarze Löcher denn eigentlich? Niemand weiss es so recht. Vermutet wird nur, dass sie irgendwo im Weltall entstehen, wenn sich sehr viel Materie auf kleinstem Raum zusammenballt. Diese «Objekte» üben eine derart starke Anziehungskraft aus, dass sie so quasi alles verschlucken, was in ihrer Nähe ist, selbst das Licht. Doch sie scheinen nicht sonderlich mobil und somit, Millionen von Lichtjahren von ihrem Standort entfernt, auch nicht sonderlich gefrässig zu sein, ungeachtet aller bösen Absichten, die wir ihnen unterstellen mögen. Jedenfalls ist das Risiko, dass sie unsere Milchstrasse verschlucken oder gar nur unsere Erde verschlingen, eher klein. Noch kleiner, ja illusorisch sind unsere realen Möglichkeiten, solche «Gefahren» allenfalls abzuwenden. Da haben gar unsere Möglichkeiten, zu verhindern, dass Putins Russland die Ukraine oder andere Teile des ehemaligen Zaren- oder Sowjetreichs zu schlucken versucht, weitaus bessere Chancen. So what?

Sehr viel gefährlicher als die schwarzen Löcher in ferngelegenen Galaxien sind jene in unserer unmittelbaren Nähe

Ich meine damit jene schwarzen Löcher, die ähnliche Charakteristiken aufweisen wie die ausserirdischen. Es sind teils schwer durchschaubare, kaum berechenbare, sehr menschliche Institutionen, die ebenfalls hemmungslos alles verschlucken, was sich in ihrer Nähe befindet. Und sie sind nicht Lichtjahre von uns entfernt, sondern nur mickrige Bruchteile von Lichtsekunden.

So ist beispielsweise das STEUERAMT, das jährlich fast die Hälfte meines Einkommens und Teile meines Vermögens auffrisst und verschluckt, ohne dass man genau weiss, wohin die Gelder dann verschwinden, lediglich rund 3 Kilometer von mir entfernt – also nicht wer weiss wie viele LichtJAHRE weit weg von mir, sondern nur mickrige 0,00001 LichtSEKUNDEN. Schlimmer noch steht’s mit der Nähe der nächstgelegenen Filiale meiner KRANKENKASSE.  Oder mit dem Zahnarzt. Oder mit den Lebensmittelgeschäften, wo ich infolge der Inflation tagtäglich immer mehr Geld in ein schwarzes Loch zahlen muss, wovon ich nicht weiss, wem es letzten Endes zugute kommt.

Doch zurück zur galaktischen Forschung

Die superteure Erforschung der Millionen von Lichtjahren entfernten galaktischen schwarzen Löcher verschlingt ihrerseits mutmasslich hunderte von Millionen Franken. So frage ich mich denn, was uns das bringt. Und ich frage mich weiter, ob dieses Geld für die paar Dutzend superteuren, egozentrischen, auf astronomische Entdeckungs-Scoops erpichten Astrophysiker samt ihren fast unbezahlbaren Apparaturen nicht viel besser klüger anderweitig investiert werden sollte. Ich trete hier für einmal bewusst nicht für die Verwendung dieser Gelder für Steuererleichterungen oder für eine Krankenkassensanierung ein. Aber diese Forschungsgelder wären wohl besser investiert, wenn man das Geld – zum Beispiel – für die medizinische Forschung für die Entwicklung von Antibiotika und andere Medikamente verwenden würde, um die zunehmend resistent werdenden Keime für viele stark im Vormarsch befindlichen schlimmen Infektionskrankheiten jeglicher Art besser bekämpfen zu können.

Aber das wäre halt nicht galaktisch, sondern nur planetarisch gedacht.     

 

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