Das ärgerliche LGBTQ-Gehabe nervt immer mehr

Nov 4 • Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 101 Views • Commenti disabilitati su Das ärgerliche LGBTQ-Gehabe nervt immer mehr

Ueli Maurer spricht mit seinem Wörtchen «es» dem Volk aus der Seele

Rolando Burkhard

Ich sage es der Klarheit halber gleich zu Beginn: Mit der LGBTQ-Bewegung habe ich meine liebe Mühe. Mit diesen aus dem Englischen stammenden Kürzeln meint man ja zusammenfassend all die L = Lesbians, G = Gays, B = Bisexuals, T = Transgenders und Q = Queers. Also sind’s allesamt Leute, die nicht ins traditionelle sexuelle männlich/weiblich-Schema passen. Grundsätzlich gebe ich dem Preussenkönig Friedrich II. (1712 – 1786) Recht, der einst sagte, in seinem Reich solle «jeder nach seiner Fasson selig werden». Das war natürlich einst religiös gemeint, aber ich beziehe es jetzt auch auf die sexuelle Orientierung von jedermann resp. jederfrau und all jenen, die irgendwo oder irgendwie dazwischen liegen.

Wider die Natur?

Aber: Ich glaube ich an die Kraft der Natur, die im Verlaufe der Jahrtausende aus unbekannten Gründen in der Pflanzenwelt, in der Tierwelt und in der Menschheit das binäre System männlich/weiblich entwickelt hat, ohne das keine Fortpflanzung möglich ist. Dieses System ist ja so quasi auch göttlich abgesegnet, denn gemäss Altem Testament soll Gott selber ja nebst Adam auch die Eva erschaffen haben, bevor er die beiden aus dem Paradies vertrieb.

Klar gab’s und gibt’s in der Entwicklungsgeschichte der Pflanzen- und Tierwelt dann auch eher seltene Zwitterlösungen, und nun beginnt auch die Menschheit damit zu experimentieren, beginnend mit künstlicher Insemination und vielem weiteren, das die Wissenschaft noch hervorzubringen vermag.  Aber am Grundprinzip ändert das wenig. Natur ist halt nun einmal Natur, und an die glaube ich fest. Alles, was der Natur widerspricht, empfinde ich als anormal und zutiefst fragwürdig.

Die andauernden LGBTQ-Provokationen   

Wohlverstanden: Ich empfinde selber persönlich überhaupt keinerlei ablehnenden Gefühle gegenüber all jenen Leuten, die sexuell halt nicht so sind wie ich oder wie wir, die so genannt «Normalen». Ich habe viele liebe Bekannte aus der L- (Lesbians)-  und G- (Gay-) – Welt, die ich äusserst schätze, und mit denen ich noch nie irgendwelche Probleme hatte. Die sind allerdings allesamt nicht in irgend in einer aggressiven LGBTQ-Bewegung organisiert, sondern leben ihre Sexualität im privaten Rahmen ohne grosses Tramtram.

Was mich hingegen stört, ist das zunehmend aggressiv provokative Auftreten der Bewegung als solche. Ehrlich gesagt stören mich schon die jährlich mit Grossaufwand organisierten und betriebenen Gay-Pride-Parades, mit welchen man die Homosexualität so quasi als nachahmenswürdiges Sexualmodell provokativ zur Schau stellt. Fast scheint es, dass man die Homosexualität demnächst als obligatorisch erklären wolle.  Dafür habe ich wenig Verständnis. Ich gehe ja auch nicht auf die Strasse, um für meine normale Heterosexualität zu demonstrieren!

Niemand wagt es, …

Schlimmer noch sind die zunehmend gehässigen Reaktionen aus dieser international vernetzten, mittlerweile medial marktmächtigen  LGBTQ-Szene, wenn jemand aus der normalen Welt es wagen sollte, schon nur leise seine Stimme gegen ihre provokativen Übertreibungen zu erheben, um schlicht Normalität zurückzufordern. Wer immer das zu tun wagt, wird von den heutigen «politically korrekten» Medien als Unterdrücker von Minderheiten an den Pranger gestellt und gnadenlos abgekanzelt.

… doch einer tat es: Ueli Maurer

So erging es denn auch dem abtretenden Bundesrat Ueli Maurer, als er in einem Interview spontan sagte, es sei ihm egal, ob seine Nachfolge von einer Frau oder einem Mann angetreten werde, also von einer «sie» oder einem «er», aber möglichst nicht von irgendetwas Dazwischenliegenden, einem/r «es». Damit hat er zwar aus der Volksseele gesprochen, aber eine kontroverse scharfe Reaktion seitens einer «politisch korrekten»? elitär-literarischen Medien-Schweiz ausgelöst, die seinesgleichen sucht. Der Schweizer Buchautor Kim de l’Horizon, der unlängst mit seinem schwachen LGBTQ-Machwerk (seinem Debüt-Roman «Blutbuch») an der Frankfurter Buchmesse in Deutschland einen Preis erhalten hat und nun natürlich für den Schweizer Buchpreis nominiert wird, konterte in den Medien mittels massiver Medienunterstützung (NZZ inklusive) mit scharfer Opposition. Der Buchautor behauptet, Ueli Maurer habe ihm mit dieser Nebenbemerkung sein Menschsein abgesprochen. Im Wortlaut seiner NZZ-Erklärung: «Wir werden nicht in unserem Schönheitsreichtum wahrgenommen, sondern nur darin, ob wir JUNGE! oder MÄDCHEN! sind. Dabei sind wir doch so viel mehr. Und dafür stehe ich. Für dieses SOVIELMEHR„.

Aus was genau dieses jeglichen Naturgesetzen widersprechende «Sovielmehr» bestehen soll, verbleibt das Geheimnis des hochgejubelten Literaten. Das wissen ausser ihm höchstens noch eine Handvoll abgehobener elitärer Schweizer Literaturkritiker, die seinem Geschreibsel bald nach linksextrem deutscher Frankfurter Vorgabe auch den Schweizer Buchpreis vergeben werden, und all jene, die den Gay-Pride-Veranstaltungen fürs «Sovielmehr» zujubeln.

Ich selber halte mich vielmehr an Ueli Maurer: Mit seinem spontanen, vielleicht prima vista eher humoristisch dahingeworfenen Nebensatz mit dem «es» hat er kein staatspolitisches Statement abgelegt, aber schon auch provokativ auf eine gesellschaftliche Dekadenz à la «Woke-Kultur» hinweisen wollen, in welcher man marginalen Fragen mehr Bedeutung zumisst als der Lösung der grossen alltäglichen echten Probleme von heutzutage.

Ueli Maurer hat, wie schon oft vorher, aus der Volksseele heraus gesprochen. Ich wünsche mir als seinen Nachfolger oder als seine Nachfolgerin jemanden, der es ihm gleich tut!

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