Covid-19: Viele ketzerische Fragen, die einer Antwort harren!

Lug 10 • Deutsche Seite, Prima Pagina • 12 Views • Commenti disabilitati su Covid-19: Viele ketzerische Fragen, die einer Antwort harren!

Rolando Burkhard

Die Covid-19-Pandemie hat die Welt auf dem falschen Fuss erfasst. Man hat daraufhin im In- und Ausland mit einem das persönliche Leben stark einschränkenden und einem wirtschaftlich desaströsen quasi-totalen Lockdown reagiert. Auch in der Schweiz. War das angemessen oder überreagiert? Jedenfalls erstaunt es angesichts unserer bisherigen Praktiken in anderen Pandemiefällen. Und: Wie sollen wir auf ein neuerliches Aufflammen von Covid-19 reagieren? Fragen über Fragen.

Warum nur Covid-19?

Covid-19 war und ist bei weitem nicht die erste und alles andere als die einzige Epidemie, die sich faktisch zu einer Pandemie ausgeweitet hat. Sie führte (im Vergleich zu anderen ebenso lebensgefährlichen leicht übertragbaren Krankheiten) zu einer weltweiten Überreaktion. Das erstaunt. Warum hat man denn im Falle  früherer Epidemien nicht ebenso dezidiert reagiert wie bei Covid-19 und tut es heute noch nicht? Warum stilisiert man die Covid-19-Statistiken dermassen hoch und verschweigt jene über übrige pandemische Epidemie-Erkrankungen?

Da haben wir doch Jahr für Jahr die völlig als normal empfundene, harmlos als „saisonal“ bezeichnete Grippe, die weitaus mehr Menschenleben fordert als Covid-19, aber gesundheitspolitisch keinerlei Zeile wert ist (während über Covid-19 tagtäglich dramatische Statistiken veröffentlicht werden über ein paar Dutzend Neuansteckungen, hören wir über die Anzahl von Grippeopfern kaum etwas). Ganz zu schweigen von den Grippe-Variationen wie der Asiatischen Grippe, der Vogelgrippe oder der Schweinegrippe. Und wie steht’s mit SARS, AIDS, Malaria, Ebola, Dengue, Polio, Hepatitis C, Meningitis (Hirnhautentzündung), Lepra etc., die praktisch alle mehr Menschenleben dahinraffen als Covid-19? Oder mit übertragbaren Krankheiten wie Typhus, Cholera und Pocken, die alle bei weitem noch nicht ausgerottet und angesichts unserer Reiselust in exotische Länder alle ebenso lebensgefährlich sind? Gab’s und gibt’s Lockdowns für all diese Fälle? Absolute Fehlanzeige!

Eigentliche historische Lockdowns gab’s einzig in den Fällen der Pest im Mittelalter und der Spanischen Grippe um 1918. Sie haben allerdings wenig bewirkt. Gegen die anderen Krankheiten hat man praktisch ausser der Suche nach Impfstoffen wenig bis nichts unternommen (ach ja, sorry, ich vergass: wegen der Verbreitung von AIDS hat man immerhin unsere Homos höflichst aufgefordert, möglichst Kondome zu benutzen, und unsere Drögeler, möglichst nicht schon gebrauchte Spritzen zu verwenden !).

Zweifelhafte Risikoabschätzungen

So erstaunte denn der generell verordnete Lockdown im Falle von Convid-19, der wirtschaftliche Schäden in höheren Milliardenbeträgen verursacht und unseren Finanzhaushalt auf Jahre hinaus stark belasten wird. Und man fragt sich: Wären denn, zumindest in der Schweiz, nicht besser einige auf die eigentlichen Gefahrenherde ausgerichtete dosiertere Massnahmen angezeigter gewesen? Was hat es genützt, das Händewaschen zu propagieren und dem Grossvater zu verbieten, seinem Enkelkind ein Küsschen zu geben, wenn gleichzeitig tausenden von Grenzgängern aus absoluten Risikogebieten die Einreise praktisch frei erlaubt blieb (nicht nur dem Medizinalpersonal)?

Diese Frage bleibt aktuell. Denn hinsichtlich des Covid-19 steigen die Infektionszahlen seit der Lockerung des Lockdowns wieder, und es ist mit einer zweiten Welle zu rechnen, das zeigen ausländische Beispiele. Etwa Deutschland. Dort hat im grössten Bundesland Nordrhein-Westphalen die Pandemie jüngst zu einem neuerlichen Lockdown geführt. Dies wegen den zahlreichen Covid-19-Fällen im Fleischerarbeitungsbetrieb Tönnies, der überwiegend Billigarbeitskräfte aus den Oststaaten importiert. Das tut auch die Schweiz dank der EU-Personenfreizügigkeit, nicht zuletzt mit ihren Heerscharen von offenbar unverzichtbaren und kaum kontrollierten Grenzgängern. Sind die für das Überleben der Schweiz wirklich alle nötig? Zudem stellt sich die Frage, ob es denn sehr sinnvoll ist, derzeit auf freiwilliger Basis zusätzliche Kontingente von angeblichen Flüchtlingen aufzunehmen, von denen nicht wenige (soweit es denn überhaupt festgestellt wird) unter Covid-19-Verdacht stehen.

Fragen über Fragen

Zudem verändert sich offenbar das Covid-19-Virus ja laufend, so wie es das traditionelle Grippevirus von Jahr zu Jahr auch tut, und wogegen man sich nur teilweise impfen kann. Schon morgen wird’s wohl Covid-20 geben und dann Covid-21. Was dagegen tun? Händewaschen 20mal statt 10mal am Tag? Gesichtsmaske auch beim TV-Schauen zuhause? Einen Meter statt 50 cm Abstand zur Ehefrau? Den Selbst-Kasteiungen sind keine Grenzen gesetzt.

Droht uns wegen einer möglichen neuen Covid-19-Welle ein neuerlicher totaler Lockdown? Wenn ja, wäre es dann nicht angebrachter, statt eines neuerlichen Lockdowns vorsorglich einige klar importierte Risikofaktoren auszumerzen oder zumindest zu limitieren (Anzahl ausländischer Arbeitskräfte im Sinne der SVP- Begrenzungsinitiative soweit nötig einschränken und lückenlos tagtäglich an der Grenze kontrollieren, unnötige zusätzliche Risiko“flüchtlinge“ refusieren etc. )?.

Fragen über Fragen. Es nützt uns nichts, brav täglich in Unschuld händewaschend über die wirklichen Probleme hinweg zu schauen.

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