Aus Tätern werden Opfer

Nov 27 • Deutsche Seite, L'opinione, Prima Pagina • 221 Views • Commenti disabilitati su Aus Tätern werden Opfer

Liebe Leserinnen und Leser

Wieder erschüttern islamistische Gewalt-Akte unsere Nachbarländer. Doch statt die Täter als Täter zu behandeln, werden sie bei uns zu Opfern gemacht. Und bald ist wieder alles vergessen – bis zum nächsten Blutbad. Diejenigen, die politisch etwas unternehmen wollen lässt man im Regen stehen. Lesen Sie hierzu meinen Kommentar.

«Das sind Opfer, die sich zu Monstern entwickeln», erklärt der sogenannte Extremismus-Experte Samuel Althof im «20minuten». Opfer sind also offenbar nicht die 4 Toten und 23 teils schwer Verletzten, die in Wien bei einem Amoklauf von einem Islamisten angegriffen wurden. Opfer ist nicht die sechzigjährige Frau, der ein Islamist im Betstuhl in einer Kirche in Nizza den Kopf abgeschlagen und zwei weitere Personen ermordet hat. Und Opfer ist nicht der Pariser Lehrer, der durch einen Islamisten auf offener Strasse enthauptet wurde.

Nein, der Basler Extremismus-Experte Samuel Althof sagt wörtlich: «Radikalisierte Menschen muss man erst lernen zu verstehen». Und man müsse eine aufwendige, langanhaltende vertrauensvolle Beziehung zu den jungen Menschen aufbauen. Die Täter sind also die Opfer und die Opfer sind eigentlich die Täter, weil sie die islamistischen Mörder zu wenig verstehen. Weil sie es verpasst haben, rechtzeitig eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen aufzubauen. Solche Gefühlsduseleien-Gedanken von Psychologen und Berufs-Profiteuren werden Europa zerstören.

Der Kirchenmörder von Nizza – ein 21-jähriger Tunesier – ist als sogenannter Bootsflüchtling via Lampedusa nach Europa gekommen und hat ein Dokument vom italienischen Roten Kreuz bei sich getragen. Die Familie des tschetschenischen Lehrermörders von Paris hat das Aufenthaltsrecht über die Asylschiene bekommen. Wir sollten endlich aufhören, weiterhin nicht Integrierbare als sogenannte «Flüchtlinge» zu uns ins Land zu holen.

Die SVP setzt sich als einzige Partei seit Jahren mit aller Kraft gegen die Ausbreitung des politischen Islam und gegen den Import von Flüchtlings-Terroristen ein. Mit unzähligen Vorstössen bekämpft sie das Schlepper-Unwesen und setzt sich ein gegen den Islamismus, für die Ausbürgerung von IS-Kämpfern, gegen die Finanzierung und für das Verbot von islamistischen Organisationen. Aber was machen die SP, die Grünen, die GLP, die CVP und die FDP? Sie lehnen jegliche Vorstösse bzw. Massnahmen ab – und warten zu, bis das nächste Mal geköpft, erschossen und abgestochen wird. Der Grünen-Präsident Balthasar Glättli wollte sogar 100’000 Syrer in die Schweiz aufnehmen. Dabei ist eines klar: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Terror auch zu uns kommt.

 

Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern

Thomas Matter – Nationalrat SVP, Meilen (ZH)

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