Schweizer Waffenrecht gegen EU-Artillerie

Apr 22 • Deutsche Seite, Prima Pagina • 52 Views • Commenti disabilitati su Schweizer Waffenrecht gegen EU-Artillerie

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Tausende von Schweizerinnen und Schweizer haben eine Schusswaffe zu hause, und sei es auch nur ein alter Karabiner oder eine Militärpistole vom Militärdienst – aus Sentimentalitätsgründen oder für eine allenfalls nötige Selbstverteidigung innerhalb der eigenen vier Wände. Die EU betrachtet uns wohl alle als potentielle gewalttätige Kriminelle oder gar Terroristen und möchte uns am liebsten möglichst alle entwaffnen. Der Bundesrat macht munter mit.

Ja, denn die EU hat ihre Waffenrichtlinie verschärft, angeblich zur Bekämpfung des Terrorismus und des organisierten Verbrechens. Und da dies eine Erweiterung des Schengen-Besitzstandes ist und die Schweiz leider dem unseligen Schengen-Club beigetreten ist, will der Bundesrat sie nun durch eine massive Verschärfung unseres eigenen Waffenrechts umsetzen – und, wie es sich für das EU-hörige Bundesbern gehört, nicht zu 100, sondern zu 120%.

Dies ist nicht nur eine unnötige Schikanierung von unbescholtenen Bürgerinnen und Bürger, die so unter einen kriminellen Generalverdacht gestellt werden. Es bedeutet darüber hinaus einen superteuren Bürokratieausbau (Nachregistrierung, Bedürfnisnachweise, Schiesspflicht, Bestandteilmarkierung, Kontroll- und allgemeine Bearbeitungsaufgaben etc.).

Und das Schlimmste ist: Die Verschärfung der EU-Waffenrichtlinie bzw. unserer Waffengesetzgebung bringt hinsichtlich Kriminalitätsbekämpfung und Terrorabwehr nichts, aber auch rein gar nichts. Denn welcher Kriminelle oder Terrorist wird seine problemlos auf dem Schwarzmarkt beschaffte Schusswaffe folgsam bei den Behörden anmelden ?

Über diese beabsichtigte Verschärfung des Waffenrechts lachen sich nicht nur die Täter halb tot, sondern gar die Hühner. Dennoch wollte die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats gegen den Widerstand der SVP die Vorlage nicht abschmettern und wird am 14. und 15. Mai hierzu die Detailberatung abschliessen.

Sollte es, wie leider zu erwarten ist, zur folgsamen schweizerischen Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie kommen, ist das Referendum für alle wehrhaften Schweizerinnen und Schweizer absolute Pflicht.

 

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