Political correctness vs. Populismus

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Rolando Burkhard

«Faut-il opter? Je ne balance pas: je veux être peuple»

Jean de La Bruyère (scrittore e moralista francese 1645-1696), Les Caractères, Des Grands, 25

Was ist „politisch korrekt“ ? Ganz einfach das, was das Konglomerat einer links orientierten elitären politischen Leadership im Verbund mit Verwaltung und Medien für richtig hält. Was ist „populistisch“ ? Gemäss diesem „politisch korrekten“ Konglomerat ist es ganz einfach all das, was die nicht links Orientierten (Parteien wie die SVP, Gruppen, Einzelpersonen) aufgrund gesunden Menschenverstands und zumeist des erklärten Volkswillens als wünschbar betrachten. Einen linken Populismus gibt es selbstverständlich nicht.

Einige Beispiele gefällig ?

Eine Mehrheit der Schweizer möchten eigentlich, dass wir das Ausmass der masslosen Einwanderung nach Massgabe der eigenen Bedürfnisse wie früher wieder eigenständig steuern dürfen. Ebenso möchte man, dass schwer kriminelle Ausländer ohne wenn und aber ausgeschafft werden. Oder dass klar abgewiesene Asylbewerber in ihr Heimatland zurückkehren müssen und nicht weiterhin als „vorläufig“ Aufgenommene auf ewige Zeiten hier bleiben und unser Sozialsystem in den Ruin treiben. Oder dass absehbare Wiederholungstäter von schwersten Straftaten lebenslang verwahrt werden. Die Beispiele liessen sich beliebig vermehren.

Was geschieht ?

Geschehen tut nichts. Absolut nichts – gesunder Menschenverstand und Volkswillen hin oder her. Schlicht weil die Linke und somit die vom linken Virus der „political correctness“ befallenen zuständigen Behörden (Bundesrat, Parlament, Gerichte) nichts tun wollen. Wollen tun sie es aus zwei Gründen nicht:

  • Zum einen, weil man damit – horrible dictu – das Missfallen ausländischer Behörden erregen könnte. Seien dies jene der lächerlichen UNO oder der total festgefahrenen und zukunftslosen EU samt ihren irrlichtigen Gerichtshöfen. Man übersieht dabei willentlich und wissentlich, dass die Schweiz wohl das einzige Land auf Erden ist, das zu seinem konstanten eigenen Nachteil die phantasievollsten Beschlüsse, Richtlinien, Empfehlungen, Urteile etc. der internationalen Gremien „à la lettre“ befolgt.
  • Zum anderen, weil man dem linken Virus der Gleichmacherei erliegt. Dieser Virus stammt vom längst international ins Pfefferland geschickten Kommunismus, wie er heute höchstens noch in China oder Nordkorea existiert. Aber unsere einheimischen Salonkommunisten (will heissen: die SP) pflegen ihn weiterhin mit Erfolg. Alle sollen gleich sein, alle sollen gleich viel bekommen, ungeachtet wie wenig oder nichts sie auch dazu beitragen. Dies widerspricht diametral dem früher üblichen erfolgreichen helvetischen Überlebensprinzip des Erfolgs der Tüchtigen.

Wer immer anders denkt als die „politisch Korrekten“ ist ein Populist

Ich sage Populist, um noch das mildeste Schimpfwort für Parteien und Leute mit gesundem Menschenverstand zu diffamieren. Denn wenn’s um nicht „politisch korrekte“ Haltungen zu Ausländerfragen geht, wird man bald einmal zum Fremdenfeind oder gar Rassisten gestempelt. Und wenn dies alles nicht ausreicht, greifen die „politisch Korrekten“ zur Diffamierung Andersdenkender zur Nazikeule.

Linker Populismus ist inexistent

Ja, einen linken Populismus gibt es angeblich offenbar nicht. Da mögen die irrwitzigsten, absurdesten und weltfremdesten Gleichmacherei-Initiativen von Jungsozialisten (Jusos) lanciert und stets folgsam von der Juso-diktierten SP unterstützt werden (die Auflistung erspare ich Ihnen !), als populistisch erklärt werden diese skurrilen Ideen von niemandem, im Gegenteil. Bundesrat, Parlament und vor allem die Medien bezeichnen jeden beliebigen Juso-Unsinn liebäugelnd schlimmstenfalls als „äusserst interessante prüfenswerte Vorschläge“. Als „populistisch“ gelten sie nie.

 

Was ist „Populismus“ ?

Was „Political correctness“ bedeutet, können nur jene selbsternannten Eliten aus Regierungen, Parlamenten, Gerichten und Medien wissen, die – abgehoben vom Empfinden oder klaren Beschlüssen des Volkes – ihrem blinden Glauben erliegen, stets das ihnen „richtig“ Erscheinende zu tun. Sie erheben ihren Glauben zu einem über dem Volkswillen stehenden Dogma.

Was „Populismus“ bedeutet, darüber streiten sich die Geister. Es gibt zwei sehr unterschiedliche Interpretationsvarianten:

  1. Von den selbst ernannten „politisch Korrekten“ (d.h. den Linken) wird der Begriff „Populismus“ diffamierend als eine Haltung der politisch links der Mitte stehenden Parteien bezeichnet, die darauf abziele, aus einem manipulierten Volksempfinden für eigene Zwecke (Wählerzuwachs) Kapital zu schlagen.
  2. Als „Populismus“ kann man aber durchaus auch – nicht diffamierend – verstehen, dass man die berechtigterweise vorliegenden dringenden Anliegen des Volkes (popolo) zwecks Entscheidfindung in die zuständigen politischen Gremien zu tragen versucht. Sei es mittels Vertretung in Regierungen und Parlamenten, sei es (in unserer direkten Demokratie) mittels Initiativen und Referenden.

Der Begriff „Populismus“ wird von der Linken und sämtlichen Medien ausschliesslich im erstgenannten Sinne verwendet. In der Schweiz zumeist zwecks Bekämpfung der wählerstärksten Partei, der SVP. „Populismus“ ist zu einem Kampfbegriff verkommen, um nicht genehme politische Tendenzen zu diffamieren und abzuwürgen.

R.B.  

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