„Me too…(please ?)“

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Unter dem Motto „me too..“ gelangen aus dem nichts heraus plötzlich weltweit tausende von Frauen empört an die Öffentlichkeit, um erlittene sexuelle Belästigungen anzuprangern, und die Medien verbreiten’s natürlich genussvoll, vor allem wenn’s um Prominente geht. Nehmen wir’s vorweg: Es ist durchaus richtig, dass die Frauen erlittene Sexualdelikte publik machen. Dennoch beschleichen mich einige Zweifel über die Lauterkeit vieler solcher Meldungen und deren Verbreitung.

Es fällt auf, dass es vorweg vor allem völlig in Vergessenheit geratene ehemalige weibliche Prominente sind, die nun plötzlich männliche Prominente anklagen. Dies zeitweise nach dutzenden von Jahren seit der angeblichen Tatbegehung. Das ist in doppelter Hinsicht sonderbar. Erstens muss man sich fragen, warum sich diese Opfer erst viele Jahre später melden. Zweitens wirft es die Frage auf, ob diese Ex- Exponentinnen des Showgeschäfts ihre Karriere denn nicht gar ihrer einst bewusst gesuchten oder zumindest tolerierten sexuellen Kompromissbereitschaft verdanken.

Weiter ist zu fragen, was denn unter „sexueller Belästigung“ überhaupt zu verstehen ist. Da haben sich die Fronten unter medialem Druck völlig verwischt. Ist es denn schon sexistisch, wenn man in Gegenwart einer Frau einen Blondinenwitz erzählt, oder wenn man einen Augenblick zuviel auf die Beine oder die Oberweite einer Frau schielt ? Letzteres wäre wohl etwas schwer zu unterbinden, solange viele Frauen ihre weiblichen Attribute dermassen aggressiv zur Schau stellen wie heutzutage üblich. Da fragt man sich langsam, ob sie denn nicht eher enttäuscht sind, wenn keiner hinschaut.

Eine Lösung für dieses oftmals herbeigeredete Problem gäb’s natürlich schon. Statt den Islam zu verdammen, könnten wir ja eine schweizweite Burka-Tragpflicht statuieren.

 

Mila

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