Lindert die Masseneinwanderung die Armut der Welt? Eine Utopie!

Lug 28 • Deutsche Seite, Prima Pagina • 452 Visite • Commenti disabilitati su Lindert die Masseneinwanderung die Armut der Welt? Eine Utopie!

Eros N. Mellini

Editorial

Im Internet aufgeschaltet ist derzeit ein interessanter Vortrag eines gewissen Roy H. Beck, einem amerikanischen politischen Journalisten und Analysten, der mittels Gummibällchen, die jedes eine Million Menschen darstellt, die Behauptung widerlegt, wonach die USA – aber beim gegenwärtigen Stand der Dinge betrifft das Problem die gesamte westliche Welt – durch die Aufnahme von durchschnittlich einer Million legaler Migranten pro Jahr dazu beitragen würde, die Armut der Welt zu bekämpfen.

Das ist absolut falsch, sagt Beck, und die intelligente Demonstration mit den Gummibällchen verdeutlicht es und verleiht seiner Behauptung sogar gegenüber jenen Leuten Glaubwürdigkeit, die der Heuchelei des „politisch Korrekten“ völlig verfallen sind.

Der Journalist positioniert auf dem Tisch vor ihm Behälter gefüllt mit Gummibällchen, die je eine Million Menschen darstellen, welche gemäss Kriterien der Weltbank (weniger als zwei Dollar täglich zum Leben) als extrem arm definiert werden: 650 Millionen in Afrika, 890 Millionen in Indien, 480 in China, 810 im übrigen Asien, 105 in Lateinamerika, mit einem Total von fast 3 Milliarden. Und – so führt der Vortragende aus – nicht diese Leute würden legal Aufnahme in den USA finden (ca. 1 Million pro Jahr), sie seien dazu zu arm, zu krank, zu entlegen lebend um überhaupt Migranten zu werden; nein, zu uns (den USA) kämen vor allem vorweg Leute aus Mexiko, wo das Durchschnittseinkommen mehr als 2 Dollar pro Tag beträgt, aber immerhin aus einem armen Land. Und wie viele Menschen leben in Staaten mit einem tieferen Durchschnittseinkommen als in Mexiko? 2,6 Milliarden, die man logischerweise zu den 3 Milliarden der extrem Armen hinzuzählen muss. 5,6 Milliarden, von denen die USA jährlich 1 Million aufnehmen – eine Massnahme, die nach Ansicht unserer Eliten dazu beiträgt, die Armut der Welt zu bekämpfen, und die man deshalb treffen müsse, ungeachtet unserer Arbeitslosigkeit, unserer Armen, der Schwächsten unserer Gesellschaft, der Auswirkungen auf unsere natürlichen Ressourcen. Auch wenn wir die radikalsten Vorschläge Washingtons umsetzen würden, welche auf eine Verdopplung der Anzahl legaler Einwanderer abzielen – und damit unsere physischen, natürlichen und sozialen Infrastrukturen völlig verzerren würden – würde das überhaupt nichts ändern, sondern es könnte sogar schädlich sein für die ärmsten Menschen dieses Planeten, denn bei den 1-2 Millionen, die wir aufnehmen, handelt es sich um die Kräftigsten, am besten Ausgebildeten und Unzufriedenen, die bei einem Verbleib in ihren Heimatstaaten in der Lage wären, Veränderungen herbeizuführen bzw. für die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung zu sorgen. Zu all dem kommt noch die Tatsache hinzu, dass diese verlassenen Menschen ein durchschnittliches demographisches Wachstum von 80 Millionen pro Jahr aufweisen.

Die einzig mögliche und absolut nachvollziehbare Schlussfolgerung von Roy H. Beck ist: Wir können mit einer Einwanderung in die USA von 0,01 % nicht die Armut der verbleibenden 99,9 % der Menschen bekämpfen, die keine Möglichkeit zur Emigration haben. Man muss ihnen in ihren Heimatstaaten helfen.

Dies die Zusammenfassung des Vortrags, der im Detail nachgelesen werden kann auf dem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=omOLYSLUi5I (mit italienischen Untertiteln)

https://www.facebook.com/nachgerichtet/videos/1571495362924178/  (mit deutschen Untertiteln).

Diese Argumentation lässt sich natürlich leicht auf die derzeit analoge Situation in Europa übertragen. Die gutmenschlichen (Nicht-)Lösungen à la Merkel – die selbstverständlich Wort für Wort von Bundesbern nachvollzogen werden – dienen nur dazu, die Scheinheiligkeit der „politisch Korrekten“ zu vertuschen, bringen aber weder eine Lösung noch tragen sie dazu bei, die Armut in der Dritten Welt zu lindern. Hingegen verursachen sie hohe Kosten und enorme Einbussen an Sicherheit, Wohlbefinden und Wohlstand.

Wenn diese Gelder stattdessen verwendet würden für die Hilfe vor Ort, könnte man weitaus mehr damit erreichen. Aber dann müsste man vorher vor allem den gesamten parasitären und profitorientierten Apparat niederreissen, der – in Europa, nicht in den Drittweltstaaten – aus der staatlichen Hilfe eine richtiggehende, vorweg fürs eigene Portemonnaie tätige Industrie gemacht hat. Denn sonst werden aus den 5’600 Bällchen des Herrn Beck derart viele werden, dass dafür grössere Behälter nötig sind.

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