„Je suis Charlie“ ? So einfach ist’s nicht !

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Black Rot

Black Rot

Soll ich „Je suis Charlie“ sagen ? Da habe ich Hemmungen. Denn eigentlich finde ich die Karikaturen von „Charlie Hebdo“ nicht unbedingt so wahnsinnig toll. Soll man denn darüber lachen, wenn Jesus am Kreuz mit erigiertem Penis abgebildet wird, mit entsprechend seichtem, satirischen Kommentar ? Sollen die Muslims entsprechend absonderliche Karikaturen über ihren Gott Allah und ihren Propheten lustig finden ? Soll ich „Je suis Charlie“ sagen, nur weil ich glaube, damit zugunsten dümmlicher Karikaturisten die hier danach im Westen zum Allerheiligsten deklarierte absolute Meinungsäusserungs- und Medienfreiheit rechtfertigen zu müssen ?

 

Ich bin mit meinen Artikeln oft sarkastisch, bin selber gerne Satiriker und schrecke keineswegs zurück, die Politik unserer Regenten und diese selber zeitweise ins Lächerliche zu ziehen. Aber irgendwo gibt’s auch Grenzen. Ich glaube, dass gerade in Glaubensfragen solche Grenzen beachtet werden sollten. Doris Leuthard hatte völlig Recht mit ihrem Kommentar, dass Satire kein absoluter Freipass sein dürfe. Die Entrüstung über ihre Äusserung empfand ich als medial konstruiert.

 

Natürlich ist auch jede Gewalttat gegen Autoren solch dümmlicher Karikaturen verdammenswert, inakzeptabel und mit allen Kräften zu verhindern, woher und von wem Gewalt auch immer ausgeht. Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Islamisierung Europas sind Gewalttaten islamistischer Terroristen – als Versuche, den Islam mit terroristisch-erpresserischen Methoden ultimativ in unsere westliche Welt hineinzubomben – absolut abzulehnen und mit allen Mitteln zu bekämpfen.    

 

Aber diesen Kampf gewinnt man nicht mit möglichst provokativen Publikationen und anschliessender Verabsolutierung der Meinungsäusserungs- und Medienfreiheit. Damit beleidigt man lediglich und unnötigerweise die gesamte islamische Welt und rechtfertigt in deren Augen das schändliche Tun einzelner ihrer irren Exponenten. „Je suis Charlie“ löst das Problem nicht.

 

Da wäre vielmehr, erstens, eine wirkungsvolle Antiterror-Strategie gefragt. Will heissen: Aufrüstung von Polizei und Nachrichtendiensten, damit sie mit genügend Personal und angepassten rechtlichen Kompetenzen Gewaltakte islamistischer Terroristen zu verhindern vermögen.

 

Zweitens ist nötig: Eine Beschränkung bzw. Verhinderung der Zuwanderung weiterer Hunderttausender von Muslims nach Europa (auf der Asyl-Schiene oder sonstwie), wo sie ökonomisch keine Zukunft haben und sehr leicht radikalisiert werden können.

 

Drittens ist zu fordern, dass die hier lebenden Muslims – wenn sie hier bleiben wollen –  unsere Rechtsordnung konsequent respektieren und sich an unsere kulturellen Werte halten, statt diese mit ihren Forderungen schleichend zu islamisieren zu versuchen; tun sie dies nicht, haben sie die europäischen Länder zu verlassen.

 

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