Ein nötiges JA gegen politische Lügner, eigennützige Profiteure und absolute Tessin-Ignoranten!!

Feb 7 • Deutsche Seite • 841 Visite • Commenti disabilitati su Ein nötiges JA gegen politische Lügner, eigennützige Profiteure und absolute Tessin-Ignoranten!!

Rolando Burkhard

Rolando Burkhard

Am 9. Februar ist ein deutliches JA an der Urne zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP absolute Pflicht: Dies für all jene, die noch an die Schweiz glauben und die nicht, wie Bundesbern (zwar nicht offen deklariert), in die EU wollen. Ein JA ist Pflicht für all jene, die ob des eigennützigen Profitdenkens einzelner Unternehmer in den letzten Jahren keinen zusätzlichen Rappen verdient haben, sondern gar ihre Arbeitsstelle verloren oder nicht fanden; weil die dank Personenfreizügigkeit mit der EU importierten Arbeitskräfte halt politisch korrekter und bedeutend billiger sind !

 

Meine Meinung erscheint in „Il Paese“ erst heute Freitag, 7. Februar, also 2 Tage vor Schliessung der Urnen. Ich richte meinen Appell für ein JA zur Initiative deshalb vor allem an jene, die zwar der Masseneinwanderungs-Initiative eigentlich zustimmen, dann aber doch nicht stimmen gehen. Das wäre fatal; dieses Mal sollten sie es wirklich tun, denn es geht um sehr sehr viel, vor allem um das Tessin !

 

Ein massives JA im Tessin  zur Masseneinwanderungsinitiative erzielte zwei Effekte: Erstens würden die besonderen Tessiner Probleme in Bundesbern endlich endlich endlich wirklich ernst genommen, vor allem Tessins Probleme mit dem nahen Italien. Zweitens könnte ein klares Tessiner JA beim derzeit als äusserst knapp prognostizierten Ausgang der gesamtschweizerischen Abstimmung das Zünglein an der Waage spielen für ein JA zur Schweiz (so wie 1992 bei der EWR-Abstimmung !).

 

Ein JA der Schweiz zur Masseneinwanderungsinitiative würde sodann zweifellos in der EU die dort bereits akut diskutierten Kritiken an der Personenfreizügigkeit (GB, D, etc.) inkl. Schengen/Dublin neu lancieren, und wäre vielen EU-Staaten sogar sehr sehr recht. Ein JA würde dazu beitragen, dass auch EUintern endlich vernünftigere Lösungen gesucht werden müssten, um die derzeitig irrwitzige Völkerwanderung (inkl. „Lampedusa“) unter Kontrolle zu kriegen.  

 

Ein grosses JA des Tessins zur Masseneinwanderungsinitiative bedeutete also ein Vierfaches: 1. Die legitimen Interessen des unter der EU- (inkl. Schengen/Dublin) – Personenfreizügigkeit besonders leidenden Kantons Tessin wahrzunehmen. 2. Die Interessen des Kantons in Bundesbern sehr viel besser zu vertreten als bisher. 3. Im Interesse des gesamten Landes Schweiz ein JA herbeizuführen, denn die heutigen Tessiner Probleme sind schon morgen gesamtschweizerisch. Und schliesslich 4. Diesen Entscheid dazu zu machen, dass die EU angesichts gleicher Probleme und Protesten in vielen grossen EU-Staaten zu ihrem längst begonnenen Umdenken ihrer höchst umstrittenen Einwanderungspolitik ermutigt.

 

Sorry. Wer also im Tessin nicht JA stimmt zur Masseneinwanderungsinitiative, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Zudem würden mit einem JA die pro EU-Politiker Bundesberns für ihre dreisten chronischen Lügen (auch in vergangenen Abstimmungen) bestraft. Zudem würden einige wenige (aber offenbar politisch einflussreiche) Unternehmer ihrer eigennützigen Interessenpolitik zulasten des Landes überführt.

 

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