Nein, für einmal nichts zum Lächeln, sondern bitterer ernst. Gemäss der NZZ am Sonntag vom 11.7. hat US-Präsident Obama, so hätten Ahnenforscher herausgefunden, Schweizer Wurzeln. In Obamas Adern flössen 0,97 % Schweizer Blut.
Obama ist wegen einer unstandesgemässen Heirat des 1692 im Bauerndorf Ried bei Kerzers (FR) geborenen Hans Gutknecht zu 0,97 % Freiburger Bürger (der helvetische Multikulturalismus muss also schon älteren Datums sein). Obama ist Hans Gutknechts Ururururururururenkel. Jegliche Versuche der amerikanischen Republikaner, Obama als „Afrikaner“ zu diskreditieren, schlagen also fehl. Der Gemeinderat des Freiburger 1050-Seelen-Dorfes hat den US-Präsidenten deshalb zum Ehrenbürger ernannt und hofft, ihm die Urkunde in Washington übergeben zu dürfen.
Ich würde folgendes vorschlagen: Die Gemeinde Ried (FR) sollte von Obama den legitimen Anspruch auf 0,97% seines Blutes gerichtlich geltend machen und die rund 60 Milliliter in einer Ampulle in der Dorfkirche aufbewahren. Vielleicht verflüssigt sich ja dann sein Blut einmal pro Jahr (am amerikanischen Nationalfeiertag ?) und Ried (FR) würde zur Kultgemeinde. San Gennaro in Neapel lässt grüssen…
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