Das NGO-orchestrierte Migrations-Chaos

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Patanegra

Schweinereien

 

Fast wöchentlich werden vor der libyschen Küste tausende von vorweg afrikanischen Migranten „in Seenot gerettet“. Von den bewusst seeuntüchtigen Schlauchbooten der Schlepper auf ihre Reise geschickt werden sie, kaum in See, in seetüchtige Schiffe umgeladen und sicher an Italiens Küsten gebracht. Letztes Jahr waren es um die 180’000, dieses Jahr dürften es weit über 200’000 sein, Tendenz rapid steigend. In Italien verbleiben die wenigsten lange. Die heiss ersehnten Enddestinationen der Migranten liegen etwas nördlicher, wo zwar ebenfalls kaum eine Chance auf Akzeptanz und Arbeit besteht, aber weitaus grosszügigere Aufnahme- und Aufenthaltsbedingungen winken. Dafür zahlen auch wir in der Schweiz riesige Summen.

Warum werden die geschleppten Migranten denn auf See „gerettet“ ?

Gemäss Seerecht sind Schiffe verpflichtet, in Seenot geratenen Personen Hilfe zu leisten. Die Geretteten müssen an einen sicheren Ort gebracht werden, will heissen in den nächstmöglichen sicheren Hafen. Bei den vor der libyschen Küste „Geretteten“ wären das die libyschen Abgangshäfen, allenfalls Tunesien oder Malta. Aber nein: Sämtliche Migranten werden an die 275 Seemeilen von Tripolis entfernten Küsten Italiens verbracht, an das Eingangstor der Wunschdestinationen der Migranten. „Gerettet“ werden nota bene offenbar nicht nur Ertrinkende. „Seenot“ verlange keine „unmittelbare Gefahr für Leib und Leben“, es genüge die „Aussicht einer Gefahr“ (so die Sprecherin der Nichtregierungsorganisation (NGO) „Sea-Watch“ Sacha Ockenden, gemäss Weltwoche Nr. 29.17).

Wer „rettet“ und transportiert denn diese Migranten ?

In internationalen Gewässern (ab 12 Seemeilen von der libyschen Küste) sind es zumeist Schiffe der italienischen Marine, anderer EU-Staaten und der italienischen Küstenwache – weil sie es gemäss Seerecht tun müssen. Aber in unmittelbarer Küstennähe zu Libyen oder gar erwiesenermassen sogar schon illegalerweise in libyschen Hoheitsgewässern sind es sehr oft die Schiffe von so genannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) – weil diese es so wollen. Darunter Organisationen wie „Save the Children“, „Médecins sans Frontières“ oder „Migrant Offshore Aid Station“. Auf die vielen Schiffe privater Hilfsorganisationen entfallen mittlerweile 35 Prozent aller Migranten, die nach Italien gebracht werden. Es bestätigen sich zudem zusehends Berichte, wonach diese Organisationen für den „Taxi-Service“ direkt mit den libyschen Schleppern zusammenarbeiten oder gar von diesen bezahlt werden.

Die unbeschreibliche Arroganz dieser NGOs

Diese NGOs berufen sich – soweit man sie dafür kritisiert – arrogant auf eine Art selbstdefinierten humanitären Auftrag. Allerdings besteht dieser Auftrag nach ihrer Ansicht offenbar lediglich darin, die illegalen Migranten mithilfe der libyschen Schlepper (manchmal von diesen telefonisch oder mit Lichtsignalen vorangemeldet) illegalerweise in libyschen Küstengewässern zu suchen und dort aufzugreifen, um sie dann für den Weitertransport baldmöglichst an die reguläre Marine zu übergeben oder selber nach Italien zu bringen. Ab dort interessiert diese ach so menschenfreundlichen NGOs das Schicksal ihrer „Geretteten“ keine Spur mehr. Dafür soll dann vorerst Italien schauen, sodann sollen die Enddestinations-Staaten der Migranten sorgen. Kein Wunder, dass sich Italien überlegt hat, die Schiffe der NGOs nicht mehr landen zu lassen.

Wie finanzieren sich diese NGOs für ihre Tätigkeiten ?

Soweit ersichtlich, finanzieren sich die NGOs vorweg aus privaten Spenden, jedenfalls sagen sie das. Dagegen ist nichts einzuwenden. Es steht jedermann frei, bedingungslos und ohne Nachfrage nach dem Verwendungszweck für Hilfswerke und NGOs zu spenden. Ob damit dann auch zweifellos unerwünschte Tätigkeiten wie das Einschleusen illegaler Migranten mitfinanziert wird, kann der Spender allerdings nicht überprüfen.

Das Spenden für Hilfswerke und NGOs ist eine persönliche Angelegenheit jedes einzelnen und hat mich selbstverständlich überhaupt nicht zu interessieren. Aber es geht mir um anderes: Die NGOs kriegen dazu auch recht ausgiebig staatliche Gelder. Bei der faktisch in die mutmassliche Mithilfe zur Schlepperei involvierten Organisation „Médecins sans Frontières“ (Schweizer Sektion) sind es zum Beispiel (2015) 8 %. Das sind bei einem Budget von 206 Millionen Franken immerhin 16 Millionen, die wir als Steuerzahler (wohl über das DEZA-Budget oder sonstwie) zu berappen haben.

Einmal hier, bleiben sie hier, seien es Flüchtlinge oder nicht

Die via Mittelmeer zu uns gelangende afrikanische Armutsmigration (die überhaupt nichts zu tun hat mit den Flüchtlingen in Syrien etc.) überschwemmt Europa, insbesondere auch die Schweiz. Das sind Fakten. Da nützt es nichts, wenn uns Sommarugas EJPD dauernd beschwichtigend mitteilt, die Anzahl Asylgesuche sei seit letztem Jahr etwas zurückgegangen und man die übrigen Zahlen verschweigt. Denn ob Asylant oder nicht, hier bleiben kann faktisch jedermann, da Italien nur zögerlich illegal Eingereiste zurück nimmt und Rückschaffungen in die Heimatstaaten meist aussichtslos sind. Ob die illegalen Migranten als Asylgesuchsteller, als Flüchtlinge, als „vorläufig Aufgenommene“ oder sonstwie deklariert (aber statistisch versteckt) werden, spielt keine Rolle. So oder so belasten sie praktisch allesamt unser grosszügiges Sozialhilfesystem, da sie praktisch allesamt nicht integrierbar sind und kaum je Arbeit finden. Die Resultate solcherlei Migrationspolitik entdecken wir, diskret verpackt (aber nur wenn wir etwas nachforschen), nur in den Sozialhilfe- und Kriminalstatistiken.

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