Bundesberns Respekt vor der Bundesverfassung sinkt unter CocaCola-Niveau

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Patanegra

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Schweinereien

 

Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative: Unsere gewichtigen Bundesberner Politiker haben offenbar gewichtige Gewichtsprobleme

 

Trinken Sie gerne mal eine Cola ? Dann haben Sie bei einem Kauf (etwa von CocaCola) derzeit gleich mehrere Varianten zur Auswahl: Die normale Version, dann die Version „light“ und die Version „zero“, neuerdings gibt’s auch die Version „life“. Worin unterscheiden sie sich die Colas ? Nicht im Preis, sondern im Geschmack und im Zuckergehalt (Kalorien). Im Cola „normal“ gibt’s Zucker, beim „life“ (hergestellt in Italien) etwas weniger,  bei den anderen Versionen „light“ und „zero“ wird der Zucker ersetzt durch chemische Zusatzstoffe, welche die erwartete Süsse des Getränks nur vortäuschen und offenbar gesundheitlich fragwürdig sind (Cyclamat, Acesulfram-K,  Aspartan, dazu E 150d und E 338). Noch nicht auf den Markt gebracht hat CocaCola bisher eine „Cola zero Minus“, d.h. eine Version mit Minuskalorien, so wie das Parlament das nun hinsichtlich der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative getan hat.

 

Vielleicht hat sich unser Parlament bei seinem Entscheid ja vom Bundesamt für Gesundheit leiten lassen, das aus Sorge für die Volksgesundheit von Süssgetränken abrät bzw. am liebsten nur noch „light-„,“ zero- “ oder „zeroMinus“-Getränke zum Verkauf zulassen möchte.

 

Nun entscheidet man in Bundesbern in Parlament und Bundesrat ja nicht über den Kauf von CocaCola, sondern eben über die Umsetzung des Verfassungsartikels 121a (aufgrund der zustande gekommenen Masseneinwanderungsinitiative der SVP). Vergleiche sind dennoch angebracht. Denn unser Parlament bringt nun eine Version „Zero minus“ auf den Markt und hofft, damit durchzukommen. Zumindest vorläufig.

 

Offenbar will man in Bundesbern „abspecken“. Denn die vom Volk beschlossene, geschmacklich beste normale Cola mit einem Zuckergehalt von 42 kcal pro 100ml ist dort vom Tisch. Zur Auswahl standen vorerst in den parlamentarischen Beratungen lediglich noch die Versionen „light“ und „zero“ (je 0,2 kcal pro 100 ml). Nun hat man sich für eine Version „zero Minus“ entschieden. Eine solche hat bisher nicht einmal CocaCola erfunden.

 

Gut bzw. schlecht so. Denn wenn die offenbar übergewichtigen Bundesberner Parlamentarier aus „gewichtigen“ Gründen abspecken wollen, dann sollen sie es tun. Sie könnten ja damit anfangen, ihre eigenen Saläre von „normal“ auf „light“ oder „zero“ zu schalten. Aber auf die „normal“ gesüssten kalorienreichen Saläre wollen sie ja selber nicht verzichten. Und mit „zero minus“ müssten sie ja eigentlich noch drauf zahlen, um in Bundesbern zu verbleiben. Bezahlen werden sie das für die nächsten Wahlen denn wohl auch müssen.

 

Denn das Schweizer Volk hat am 9.2.2014 punkto eigenständiger Steuerung der Einwanderung für „normal“ gestimmt, nicht für „light“ oder „zero“ oder gar „zeroMinus“. Es hat die geschmacklich bessere Variante vorgezogen, weil es offenbar weniger Gewichtsprobleme hat als unsere Bundesberner Politiker. Es hat unserer kalorienreichen Verfassung den Vorrang gegeben vor künstlich mit gesundheitlich fragwürdigen Zusatzstoffen aufgesüssten Staatsverträgen, so lecker diese uns prima vista auch medial schmackhaft vermittelt werden mögen.

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