Asylgewährung „à la carte“ ?

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Humoreske

 

Ein kleines Restaurant irgendwo in Europa. Es klopft an der Türe, der Wirt öffnet. Draussen sind fünf Familien, insgesamt 36 Personen. Der wortgewaltige  „Chef“ der Gruppe sagt zum Wirt: „Wir haben Hunger. Wir sind weit gereist, haben kein Geld, aber lass uns rein und gib uns zu Essen !“.

Der Wirt (überlegt eine Weile und sagt dann murrend-knurrend): „OK, kommt rein, nehmt im vorderen Teil des Restaurants Platz, ich serviere euch eine warme Suppe, etwas Fleisch und Brot“.

„Nein, nein“ sagt der „Chef, „wir haben deine Menukarte genau studiert. In deiner Gourmet-Ecke servierst Du Châteaubriand (Rindsfilet) Sauce Béarnaise, Pommes de terre Dûchesse und Choux-fleur risolé, und zum Dessert Pêches flambées. Genau das wollen wir ».

Der Wirt : « Für 36 Personen habe ich gar nicht genügend Portionen hier, zudem zahlt ihr dafür ja nichts ».

Der Chef: „Dann dringen wir einfach gewaltsam bei Dir ein, schlagen dein Lokal zusammen und nehmen uns einfach das was uns zusteht“.

Der verunsicherte Wirt fürchtet um sein Restaurant und antwortet: „Moment mal, bitte etwas Geduld, ich telefoniere gleich mit unserem Wirteverband. Vielleicht kann ein anderer Wirt unseres Verbandes mir mit Portionen aushelfen“.

Die Gruppe der 36 nimmt in der Gourmet-Ecke des Restaurants Platz und verlangt zum Apéro ultimativ einen „Kir Royal“ (mit Champagner) für alle.

 

(Mögliche gedankliche Querverbindungen mit der aktuellen europäischen „Flüchtlings“-Situation sind frei erfunden und sämtliche Übereinstimmungen mit der Realität wären rein zufällig).

 

Ronco 

 

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