Als Weihnachtsgeschenk? Warum nicht eine neue Landesregierung!

Dic 15 • Deutsche Seite, Prima Pagina • 165 Views • Commenti disabilitati su Als Weihnachtsgeschenk? Warum nicht eine neue Landesregierung!

Humoreske

Weihnachten. Geschenksaison. Warum sollte man sich als Geschenk für unter den Tannenbaum nicht auch eine neue – idealere als die heutige – Landesregierung wünschen dürfen? Hier ein nicht ernst gemeinter Vorschlag. Er schliesst auch geeignete Personen ein, die längst verstorben sind oder nicht zur Verfügung stehen. Gehen wir’s mal, Departement für Departement, einmal durch.

EDA: Anstatt des tapsigen Ignazio Cassis würde ich mir den klugen und taktisch schlauen italienischen Staatsstrategen Niccolò Machiavelli (der Zweck heiligt die Mittel etc.) wünschen. Der würde die richtigen Tasten sofort finden und auch drücken.

WBF: Bundesrat Schneider-Ammann ist und bleibt zeitlebens farblos. Ich würde mich für die WBF-Leitung Tito Tettamanti wünschen. Dieser äusserst kluge und schlaue Wirtschafts- und Finanzmann ist zwar bereits etwas ins Alter gekommen, aber noch heute wacher und weitsichtiger als die meisten anderen

VBS: Statt des bescheidenen Waadtländer Weinbauern Parmelin bräuchten wir einen echten Militärstrategen. Da bin ich für den Chinesen Sun Tsu („Furcht ist der Gegner, der einzige Gegner“), würde ihm aber den deutschen Militärstrategen Clausewitz („Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“) als Staatssekretär beigeben.

EJPD: Die recht talentierte Pianistin Simonetta Sommaruga zelebriert in ihrem Departement und im Bundesrat dauernd ein abgrundtiefes Trauerspiel (Trauermarsch von Chopin?), zu dem wir als Volk nun jahrelang mitheulen müssen. Ich würde – da Christoph Blocher sicher nicht mehr nochmals will – für ihre Stelle vorschlagen: Die St. Galler Ständerätin Keller-Sutter. Diese Hardlinerin ist schon lange in den Startlöchern. Unsere SVP-Fraktion hat es leider damals verpasst, sie (statt Schneider-Ammann) zu wählen, aber dieser Fehler lässt sich vielleicht bald einmal korrigieren.

EDI: Ein schwieriges Departement. Berset bringt’s einfach nicht, auch wenn er noch so lange bleiben wird. Ich schlage stattdessen Stefano Franscini vor. Der einstige Tessiner Bundesrat hat immerhin damals unser Bildungssystem und die eidgenössische Statistik auf Linie gebracht. Er würde es auch mit den heutigen Probleme besser schaffen.

EFD: Ueli Maurer tut sein Bestes, aber oft erfolglos. Warum nicht jemand, der „Switzerland first!“ besser durchsetzen könnte? Ich denke an Donald Trump. Mit ihm wäre zumindest eine lückenlose Kommunikation zwischen Regierung und Volk gesichert.

UVEK: Ohalätz, jetzt kommen wir zur Doris Leuthard, der heutigen Bundespräsidentin, die mit ihrem Charme ergebnislos die EU zu überzeugen versuchte. Vielleicht würde es die weitaus charmantere „exzentrische Künstlerin“ (und Meisterspionin) Mata Hari besser schaffen. Als Alternative käme der offenbar nur bedingt trinkfeste Yannik Buttet in Frage. Der verstorbene Mafiaboss Totò Riina war in seinem Grabe vorübergehend nicht erreichbar.

Bundeskanzler: Der gegenwärtige Bundeskanzler Thurnherr ist farblos. Ich schlage stattdessen den österreichischen Diplomaten Metternich vor, der hat beim Wiener Kongress 1815 immerhin den schweizerischen Neutralitätsstatus durchgebracht.

Bundespräsident: Keiner der heutigen Bundesräte eignet sich für das Amt eines Bundespräsidenten. Deshalb schlage ich als übergeordnete Instanz Moses vor. Denn Moses führte sein Volk aus der ägyptischen Sklaverei (die EU gab es damals noch nicht) mit viel Gottvertrauen ins „gelobte Land“.

 

Ronco

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